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Der Kleine Herr Friedemann : Novellen
Entstehung
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und zerrte eilig, gebückt und scheu umsich blickend, da einige Leute den Kaufbeobachtet hatten und lachten, dasquiekende und sich sträubende Tierhinter sich her. Es wehrte sich währendder Dauer des ganzen Weges, stemmtedie Vorderbeine gegen den Boden undblickte ängstlich fragend zu seinemneuen Herrn empor; er jedoch zerrteschweigend und mit Energie und ge-langte glücklich durch die Stadt hin-unter.

Unter der Strassenjugend des GrauenWeges entstand ein ungeheurer Lärm,als Tobias mit dem Hunde erschien,aber er nahm ihn auf den Arm, beugtesich über ihn und eilte verhöhnt undam Rocke gezupft durch die Spottrufeund das Gelächter hindurch, die Treppenhinauf und in sein Zimmer. Hier setzteer den Hund, der beständig winselte,auf den Boden, streichelte ihn mit Wohl-wollen und sagte herablassend:

„Nun, nun, Du brauchst Dich nichtvor mir zu fürchten, Du Tier; das istnicht nötig.“

Hierauf entnahm er einer Kommoden-schieblade einen Teller mit gekochtemFleisch und Kartoffeln und warf demTiere einen Anteil davon zu, worauf esseineKlagelaute einstellte und schmatzendund wedelnd das Mahl verzehrte.