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Der Kleine Herr Friedemann : Novellen
Entstehung
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anders sagen, als dass es äusserst an-genehme und feine Leute sind.“

„Sind da — Kinder?“

„Nein. — Das heisst — eine neunzehn-jährige Tochter. Die Eltern sind sehrliebenswürdig . . .“

Er schien einen Augenblick verlegenund fügte dann hinzu:

„Ich mache Dir ernstlich den Vor-schlag, Dich von mir dort einführen zulassen. Es wäre mir ein Vergnügen.Bist Du nicht einverstanden?“

„Aber gewiss. Ich werde Dir dankbarsein. Schon um die Bekanntschaftdieser neunzehnjährigen Tochter zumachen — “

Er blickte mich von der Seite an undsagte dann:

„Nun schön. Schieben wir es dannnicht lange hinaus. Wenn es Dir passt,komme ich morgen um 1 Uhr herumoder halb 2 und hole Dich ab. Siewohnen Theresienstrasse 25, erster Stock.Ich freue mich darauf, Ihnen einen Schul-freund von mir zuzuführen. Die Sacheist abgemacht.“

In der That klingelten wir am nächstenTage um die Mittagszeit in der erstenEtage eines eleganten Hauses in derTheresienstrasse. Neben der Glockewar in breiten, schwarzen Lettern derName Freiherr von Stein zu lesen.