Der alte Hofmann hatte sein Geld alsPlantagenbesitzer in Südamerika ver-dient. Er hatte dort eine Eingeboreneaus gutem Hause geheiratet und warbald darauf mit ihr nach Norddeutsch-land, seiner Heimat, gezogen. Sie lebtenin meiner Vaterstadt, wo auch seineübrige Familie zu Hause war. Paolowurde hier geboren.
Die Eltern habe ich übrigens nichtnäher gekannt. Jedenfalls war Paolodas Ebenbild seiner Mutter. Als ichihn zum ersten Male sah, das heisst, alsunsere Väter uns zum ersten Male zurSchule brachten, war er ein mageresBürschchen mit gelblicher Gesichtsfarbe.Ich sehe ihn noch. Er trug seinschwarzes Haar damals in langenLocken, die wirr auf den Kragen seinesMatrosenanzuges niederfielen und seinschmales Gesichtchen umrahmten.
Da wir es beide zu Hause sehr gutgehabt hatten, so waren wir mit derneuen Umgebung, der kahlen Schul-stube und besonders mit dem rotbärtigen,