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Herr und Hund
Entstehung
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glaubst du auch jetzt, die Morgenluft einziehend, an deineFreiheit und Tugend, während du wissen solltest und imGrunde auch weißt, daß die Welt ihre Netze bereit hält,dich darein zu verstricken, und daß du wahrscheinlich mor-gen schon wieder bis neun Uhr im Bette liegen wirst, weildu um zwei erhitzt, umnebelt und leidenschaftlich unter-halten hineingefunden. . . Sei es denn so. Heute bistdu der Mann der Nüchternheit und der Frühe, der rechteHerr des Jägerburschen da, der eben wieder über dasGitter setzt, vor Freude, daß du heute mit ihm und nichtmit der Welt dort hinken leben zu wollen scheinst.

Wir verfolgen die Allee etwa fünf Minuten weit, biszu dem Punkte, wo sie aushörk Allee zu sein und alsgrobe Kieswüste weiter dem Lauf des Flusses folgt; wirlassen diesen im Rücken und schlagen eine breit angelegteund, wie die Allee, mit einem Radfahrweg versehene, abernoch unbebaute Straße von feinerem Kiesgrund ein, dierechtshin, zwischen niedriger gelegenen Waldparzellen, gegenden Hang führt, welcher unsere Usergegenö, BauschanSLebensschauplatz, im Osten begrenzt. Wir überschreiteneine andere, offen zwischen Wald und Wiesen hinlaufendeStraße von ähnlichem Zukunftscharakter, die weiter oben,gegen die Stadt und die Trambahnhaltestelle hin, ge-schlossen mit Miethäusern bebaut ist; und ein abfallen-der Kiesweg führt uns in einen schön angelegten Grund,kurgartenartig zu schauen, aber menschenleer, wie die ganzeÖrtlichkeit um diese Stunde, mit Ruhebänken an den ge-wölbten Wegen, die sich an mehreren Stellen zu Rondells,reinlichen Kinderspielplätzen erweitern, und geräumigen