Druckschrift 
Herr und Hund
Entstehung
Seite
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markige Hausecke biegen und gerade auf mich zustürzen,als plane er, mich über den Haufen zu rennen. Vor An-strengung sthürzk er die Unterlippe ein wenig, fo daß zwei,drei feiner unteren Vorderzähne entblößt sind und prächtigweiß in der frühen Sonne blitzen.

Er kommt aus feiner Hütte, die dort hinten unter demBoden der auf Pfeilern ruhenden Veranda steht, und wor-in er, bis mein zweisilbiger Pstff ihn aufs äußerste belebte,nach wechfelvoll verbrachter Nacht in kurzem Morgen-schlummer gelegen haben mag. Die Hütte ist mit Vor-hängen aus derbem Stoff versehen und mit Stroh auS-aelegt, woher es kommt, daß ein oder der andere Halmin Baufchans obendrein vom Liegen etwas struppigemFell haftet oder sogar zwischen feinen Zehen steckt: einAnblick, der mich jedesmal an den alten Grafen vonMoor erinnert, wie ich ihn einst, in einer Aufführungvon höchst akkurater Einbildungskraft, dem Hungerturmeentsteigen sah, einen Strohhalm zwischen zwei Trikotzehenfeiner armen Füße. Unwillkürlich stelle ich mich seitlichgegen den Heranstürmenden, in Abwehrpvsitur, denn seineScheinabsicht, mir zwischen die Füße zu stoßen und michzu Falle zu bringen, hat unfehlbare Täufchungskrafk. Imletzten Augenblick aber und dicht vor dem Anprall weißer zu bremsen und einzufchwenken, wag sowohl für feinekörperliche als seine geistige Selbstbeherrschung zeugt; undnun beginnt er, ohne Laut zu geben — denn er machteinen sparsamen Gebrauch von feiner sonoren und aus-drucksfähigen Stimme —, einen wirren BegrüßungSkanzum mich herum zu vollführen, bestehend aus Trampeln,