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auch die verräterischen Stunden voll Selbst-verachtung sind uns gemeinsam, da wir unsin schmählicher Liebe an das Leben, das törichteGlück verlieren. Aber du erkanntest mich nicht.
Irrtum! Irrtum! — Und wie dies Bedau-ern ihn ganz erfüllte, glänzte irgendwo in seinerTiefe eine zugleich schmerzliche und süße Ahnungauf. — Irrt denn nur jener? Wo ist des Irr-tums Lnde? Ist nicht alle Sehnsucht aus Lrdenein Irrtum, die meine zuerst, die dem einfachund triebhaft Lebendigen gilt, dem stummenLeben, das die Verklärung durch Geist undKunst, die Erlösung durch das Wort nicht kennt?Ach, wir sind alle Geschwister, wir Geschöpfedes friedlos leidenden Willens; und wir er-kennen uns nicht. Line andere Liebe tut not,eine andere. —
Und während er daheim unter seinen Büchern,Bildern und still schauenden Büsten saß, be-wegte ihn dies milde Wort: „Kindlein, liebeteinander! . ."